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©ZF Friedrichshafen AG

Sicher emissionsfrei

Mit seinem rein elektrisch angetriebenen, assistiert oder automatisiert fahrenden Konzeptfahrzeug kommt ZF der Vision von einer mobilen Welt mit null Unfällen und Emissionen ein gutes Stück näher.

Text:  25. August, 2017

Kathrin Wildemann gehört seit 2016 zum festen Autorenteam bei ZF. In On- ebenso wie in Offline-Beiträgen beschäftigt sie sich bevorzugt mit Elektromobilität und anderen Nachhaltigkeitsthemen.

Zero Accidents und Zero Emissions – diese beiden Aspekte addieren sich bei ZF zu einer umfassenden Vision Zero. Ein ehrgeiziges Ziel, denn eine mobile Welt ohne Unfälle oder Schadstoffausstoß lässt sich nur realisieren, wenn alle Fahrzeuge rein elektrisch und autonom unterwegs sind. Unmöglich?

Um zu zeigen, wie intelligente mechanische Systeme uns schon heute diesem Ideal einen großen Schritt näher bringen können, hat ZF beide Aspekte seiner Vision Zero in einem Konzeptfahrzeug vereint: Das Vision Zero Vehicle verbindet innovative Sicherheitssysteme , die potenzielle Geisterfahrer am falschen Abbiegen hindern können (Wrong-way Inhibit) oder die Aufmerksamkeit abgelenkter Fahrer zurück auf die Straße richten (Driver Distraction Assist), mit einem rein elektrischen Antrieb , der leistungsstark genug ist, um auch einen Familien-Van komfortabel voran zu bringen.

Die weiteren Funktionen des Vision Zero Vehicles:

Smarte Assistenten: So unterstützt das Vision Zero Vehicle

Neben Wrong-way Inhibit und Driver Distraction Assist steht das Konzeptfahrzeug dem Fahrer mit zusätzlichen intelligenten Assistenzsystemen zur Seite.

  • Aktiver Gurtschlossbringer (ABL): Schon vor dem Losfahren steht Sicherheit im Vordergrund. Aktive Schlossbringer kommen den Händen der Mitfahrer entgegen und erleichtern das Anschnallen. Auf der Rücksitzbank des Vision Zero Vehicle sorgt eine neue ABL-Variante für noch mehr Komfort: Sie erkennt, wenn vorhandene integrierte Kindersitze genutzt werden. Das Gurtschloss fährt dann so weit nach oben, dass es entweder für das Kind selbst oder den begleitenden Erwachsenen problemlos erreichbar ist.

Problemlos erreichbar: der aktive Gurtschlossbringer fährt das Gurtschloss weit nach oben

Automatisiertes Fahren sicherer machen: Vision Zero Vehicle

ZF hat sich jedoch nicht auf innovative Assistenzsysteme beschränkt. Auch in Sachen autonomes Fahren zeigt das Vision Zero Vehicle schon heute die Mobilität von morgen. So informiert das Fahrzeug frühzeitig über Streckenabschnitte, die sich automatisiert fahren lassen. Der Fahrer drückt zwei Taster am ZF-Lenkrad – schon übernimmt der „Autopilot“ das Steuer.

  • Comfort Maneuvering: Im Vision Zero Vehicle fühlen sich auch schnelle Spurwechsel für die Insassen fast wie ruhiges Geradeausfahren an. Das ist wichtig beim voll automatisierten Fahren: Sind die Mitfahrer mit anderen Dingen als der Straße beschäftigt, empfinden sie heftige Lenkmanöver als unerwartet und unangenehm. Technische Voraussetzung für die sanfte Bewegung ist das Zusammenspiel der vorderen ZF-Elektrolenkung (EPS) und der Hinterachslenkung AKC. Durch den parallelen Einschlag von Vorder- und Hinterrädern passiert das Fahrzeug ein Hindernis ohne die üblichen Eindrehbewegungen.

  • Rückgabe an den Fahrer: Die Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) des Vision Zero Vehicle ist darauf ausgelegt, den Übergang vom automatisierten zum assistierten Fahrmodus möglichst sicher zu gestalten. Nähert sich das Fahrzeug einer komplexen Situation wie einer Autobahnbaustelle, informiert es den Fahrer in mehreren Stufen und mit genügend Vorlaufzeit. Übernimmt der Fahrer nicht das Steuer, stoppt das Auto an einer sicheren Stelle.

Im Vision Zero Vehicle hat ZF Funktionen und Systeme für mehr Sicherheit integriert.