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E-Antrieb für den Bus der Zukunft

Tags: Elektromobilität, Technologie
Elektrobusse reduzieren die Emissionen in Innenstädten deutlich und erhöhen so die Lebensqualität. ZF leistet mit seiner Elektroportalachse AxTrax AVE einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz. Ein Film gibt Einblicke in die Fertigung dieser Achse.
Frank Thoma, 11. Dezember 2018
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Frank Thoma arbeitet seit dem Jahr 2011 als Corporate Editor bei ZF. Der Diplom-Journalist produziert und redigiert Beiträge für alle internen und externen Print- sowie Online-Medien des Konzerns.
Weltweit wächst in den Innenstädten das Verkehrsaufkommen und damit auch der Emissionsausstoß. Verkehrsbetriebe reagieren darauf – und auf den Druck des Gesetzgebers – indem sie vermehrt Stadtbusse mit lokal emissionsfreiem Elektroantrieb anschaffen.

Mit der AxTrax AVE (ehemals AVE 130) bietet ZF eine Elektroportalachse für Stadtbusse bereits seit dem Jahr 2017 in Serie an. Kennzeichen dieser mit 1220 Kilogramm ungewöhnlich leichten Antriebsachse sind zwei in den Radköpfen integrierte Elektromotoren. Jeder von ihnen hat eine Leistung von 125 Kilowatt (170 PS). Dabei harmoniert die Elektroportalachse mit den unterschiedlichsten Energieversorgungskonzepten: Batterie, Brennstoffzelle, Supercap oder Oberleitung. In Gelenkbussen lassen sich sogar zwei AxTrax AVE hinten und in der Mitte einbauen. Damit sind auch innerstädtische Strecken mit starken Steigungen problemlos zu bewältigen.

Inzwischen ist die AxTrax AVE bei unterschiedlichen Busherstellern weltweit im Einsatz, Tendenz stark steigend. So entschied sich etwa auch Daimler, seinen Stadtbus Mercedes-Benz eCitaro mit der leistungsstarken Elektroportalachse von ZF auszurüsten. Die ersten eCitaros fahren in Hamburg.
Begleiten Sie uns an den Ort, wo die Elektroportalachse AxTrax AVE gefertigt wird.